Einleitung

Viele wissenschaftliche Belege zeigen, dass das Getragenwerden am Pferderücken Bedürfnisse stillt und tröstend wirkt, und auch schon das bloße Zusammensein mit diesem großen, ruhigen Tier wohltuend ist; dies gilt gleichermaßen für behinderte wie nicht-behinderte Menschen.

Das Pferd als Sympathieträger ist geradezu prädestiniert dafür, negativen Erfahrungen und schädlichen Einflüssen entgegen zu wirken; Rhythmus und Wärme können Kindern wie Erwachsenen dabei helfen, Geborgenheit und Entspannung in unserer schnelllebigen Zeit zu finden.

Ebenso führt das Gefühl von Erhabenheit und „Hoch oben sitzen“ zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls. Die Erfahrung, ein so mächtiges Tier zu dirigieren, sich ihm verständlich machen zu können kann einen wirksamen Einfluss auf übliche Kommunikationsmuster haben und Handlungsalternativen im Umgang mit anderen aufzeigen.